AB InBev

So stellt AB InBev ein überragendes Verbrauchererlebnis sicher

Wir wollten in die Cloud umziehen und brauchten eine passende Lösung. Als native Cloud-Lösung war Talend für uns die ideale Wahl, um cloudbasierte und lokale Systeme auf sichere Weise zu vernetzen.

Harinder Singh

Aufbau einer einheitlichen Plattform für Daten aus verschiedenen Firmenübernahmen

Über 100 Systeme

in eine zentrale Datenlösung integriert

75 % Zeitersparnis

in der Entwicklung – von 6 Monaten auf 6 Wochen

Eine zentrale Plattform

erledigt jetzt die Arbeit, für die früher 23 separate ELT-Tools erforderlich waren


Anheuser-Busch InBev SA/NV (AB InBev) ist ein börsennotierter internationaler Getränkehersteller mit Sitz in Belgien und blickt auf eine 600-jährige Firmengeschichte zurück. Da es nicht möglich war, den Führungskräften des Unternehmens ohne Weiteres Zugang zu den unternehmensweiten Informationen zu gewähren, die für strategische Entscheidungen erforderlich waren, musste AB InBev einen anderen Ansatz wählen.

„Es war uns klar, dass wir ein zentrales Repository für unsere Datenbestände benötigten“, meint Harinder Singh, Global Director of Data Strategy & Solution Architecture. „Für unsere internen Kunden – Data Scientists, Betriebs- und Vertriebsmitarbeiter sowie das Management – war es unmöglich, aus über 100 Quellsystemen Daten abzurufen, diese zu analysieren und auf dieser Basis zeitnah Entscheidungen über Produktentwicklungen, Lieferketten, Marketingkampagnen usw. zu fällen.“

AB InBev erfasst IoT-Daten von RFID-Geräten, um die Temperatur von mehreren Millionen Bierkühlanlagen in aller Welt zu überwachen und sicherzustellen, dass das Produkt bei optimaler Temperatur gelagert und ausgeschenkt wird. Zudem werden auf der Grundlage der im Daten-Hub gespeicherten Verlaufsdaten schnelle Entscheidungen darüber getroffen, wie viele Paletten Bier zu einer bestimmten Sportveranstaltung geschickt werden sollen.

„Unsere Kunden sind vor allem Geschäfte und Bars“, sagt Singh. „Daten helfen dabei, ihr Markenerlebnis zu verbessern. Früher war es nicht möglich, Daten bei jedem einzelnen Geschäft abzufragen.

Jetzt hingegen kann Bier über mobile Apps bestellt werden. So können wir die Daten in Echtzeit einsehen, um die Nachfrageprognose und das Sortiment zu optimieren. Datengesteuertes Marketing bedeutet auch, dass wir das Verhalten der Kunden in den Läden analysieren und die erhobenen Daten nutzen können, um im Ladenlokal den besten Ort für die Platzierung unseres Bierangebots zu ermitteln und Echtzeitveranstaltungen zu organisieren, um den Umsatz zu steigern.“

Singh nennt Kosteneinsparungen als wesentlichen Vorteil. „Statt für 23 unterschiedliche ETL-Tools bezahlen und diese verwalten zu müssen, haben wir damit begonnen, die gesamte Verwaltung auf Talend zu standardisieren. Einer der größten Vorteile der neuen IT-Architektur war die Vereinfachung unserer Infrastruktur. Hinzu kommt die Wiederverwendbarkeit von Prozessen, um Daten schnell zu extrahieren und Zugriff darauf bereitzustellen“, sagt Singh. „Weil wir den Code wiederverwenden können, konnten wir Vorgänge, die bislang sechs Monate dauerten, auf sechs Wochen verkürzen. Das spiegelt sich in schnelleren Entscheidungsprozessen und einer verkürzten Time-to Market für Entscheidungen, Kampagnen, Produkte und mehr wider.“

Singh schlussfolgert: „Wir vertreten die Ansicht, dass Datenermittlung eine bedeutende Rolle spielt. Früher verbrachten interne Anwender 80 Prozent ihrer Zeit damit, relevante Daten zu suchen und zu konsolidieren. Für die Analyse und die Entscheidungsfindung blieben ihnen damit nur noch 20 Prozent der Zeit. Jetzt – mit Talend – investieren sie nur noch 30 Prozent ihrer Zeit in die Datenerfassung. Das heißt: Es verbleiben 70 Prozent für Analysen und Entscheidungsfindung.“