Was ist das Internet der Dinge?

Wenn es um Daten- und Cloud-Integration geht, hat die Welt in der Vergangenheit nur wenige derart bahnbrechende Veränderungen erlebt wie das Aufkommen des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT). Im Jahr 2020 wird das IoT bereits über 30 Mrd. Geräte umfassen, und bis 2025 wird sich diese Zahl noch einmal mehr als verdoppeln. Bei derart vielen Daten, die aus so vielen Quellen generiert werden, halten herkömmliche Datenmanagementlösungen einfach nicht mehr mit. Dies stellt Unternehmen, die das IoT nutzen wollen, um ihr Geschäft voranzutreiben und wettbewerbsfähig zu bleiben, vor erhebliche Probleme.

Unternehmen und Organisationen aller Art sind gezwungen, auf Tools für Datenintegration und -management umzustellen, die die für IoT erforderliche Bandbreite, Speicherkapazität und Analyseleistung bereitstellen. In diesem Artikel befassen wir uns mit dem Internet der Dinge und gehen der Frage nach, warum sich Unternehmen im Hinblick auf die Verwaltung unvorstellbarer Mengen von IoT-Daten für eine Cloud-Integration entscheiden.

Was ist das Internet der Dinge (IoT)?

Das Internet der Dinge ist ein Netzwerk mit Geräten, die Daten erzeugen und untereinander austauschen. Dazu gehören:

  • Haushaltsgeräte (intelligente TV-Geräte, Thermostate, Beleuchtungs- und Sicherheitssysteme)
  • Intelligente Lautsprecher (Google Home, Amazon Echo, Apple Homepod)
  • Wearables (Fitbit, intelligente Turnschuhe, Apple Watch, intelligente Mützen)
  • Medizinische Geräte (Messgeräte für Blutdruck, Puls oder Blutzucker, Herzschrittmacher)
  • Autos und weitere Verkehrsmittel

Dies sind einige der gängigsten IoT-Geräte, aber es gibt noch viele andere: Tierfutterautomaten, Yogamatten, Salzstreuer, Toaster, Spiegel, Wasserflaschen, Wickelstationen und sogar Gabeln können jetzt Daten sammeln und über das Internet freigeben.

Das Internet der Dinge: eine Goldgrube für Daten

Das IoT generiert derzeit 5 Quintillionen Datenbytes pro Tag! Diese so erzeugten Daten bieten Unternehmen eine Fülle von Informationen, die – sofern ordnungsgemäß erfasst, gespeichert und verarbeitet – einen nie dagewesenen Einblick in das Nutzerverhalten ermöglichen. Zu den Datentypen, die von Unternehmen im IoT erfasst werden können, gehören:

  • Standort-, Navigations- und Geschwindigkeitsdaten
  • Nutzungs- sowie Zeitpunkt- und Zeitraumdaten
  • Töne und Schwingungen
  • Temperaturdaten
  • Licht-, Bild- und weitere optische Daten
  • Nähe- und Präsenzdaten
  • Positions-, Anordnungs- und Winkeldaten

Alle diese Daten können in ein Data Warehouse überführt und dort in leistungsstarke Business Intelligence transformiert werden. Unternehmen nutzen diese BI, um Produkte zu entwerfen, zielgerichtetes Marketing zu betreiben und das Kundenverhalten besser zu verstehen. Doch auch wenn das IoT eine Fülle aussagekräftiger Daten zu liefern verspricht, tun sich viele Unternehmen doch schwer damit, all diese Informationen erfolgreich zu nutzen.

Das IoT: große Datenmengen, große Herausforderungen, große Chancen

Für die meisten von uns bringt das Internet der Dinge vier wesentliche Herausforderungen mit sich:

  1. Verwalten von Sicherheit und Compliance
  2. Gigantischer Speicherplatzbedarf
  3. Analyse enormer Datenmengen (oftmals in Echtzeit)
  4. Integration vieler unterschiedlicher Datentypen aus einer immer größer werdenden Zahl von Quellen

Im Folgenden wollen wir auf die einzelnen Aspekte eingehen und aufzeigen, wie sich durch das IoT verursachte Datenprobleme mithilfe der Cloud-Integration abmildern oder ganz beseitigen lassen.

Sicherheit und Compliance

Der Wert des IoT für Unternehmen ergibt sich aus seiner Fähigkeit, detaillierte, persönliche – man könnte sogar fast sagen: intime – Daten über seine Nutzer zu liefern. Aber mit dieser Leistungsfähigkeit gehen natürlich auch ernsthafte Datenschutz- und Sicherheitsbedenken einher. Nehmen wir einmal an, das IoT würde genutzt, um Daten zum Gesundheitszustand von Patienten zu erheben. Solche Daten sind für die Fachkräfte, die sich um den Patienten kümmern, äußerst hilfreich; gleichzeitig jedoch handelt es sich um sehr sensible Daten, bei denen Themen wie Verlust oder Diebstahl nicht außer Acht gelassen werden dürfen.

Doch auch abseits der Gefahr von Datenverlust oder -diebstahl müssen Unternehmen und Organisationen Maßnahmen ergreifen, damit sie die gesetzlichen Anforderungen zum Schutz der Privatsphäre der Benutzer und zur Absicherung ihrer Daten erfüllen. Eines der nützlichsten Werkzeuge zur Erreichung beider Ziele ist die Cloud-Integration. Eine Cloud-Integrationsplattform kann Compliance und Datenschutzprotokolle automatisieren und gleichzeitig modernste Sicherheitsmaßnahmen implementieren.

Dies ist im Fall des IoT besonders sinnvoll, denn hier erzeugen viele verschiedene Quellen Daten unterschiedlicher Art, und Unternehmen nutzen ggf. lokale, Hybrid-Cloud-und Cloud-native Speicherlösungen. Die Cloud-Integration bietet ein Höchstmaß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit für die Verwaltung aller dieser Daten.

Datenspeicher

Heute gibt es mehr Möglichkeiten zur Datenspeicherung denn je. Unternehmen können Daten auf lokalen Servern speichern, sich für eine Cloud-Speicheroption entscheiden oder einen hybriden Ansatz auswählen, der das Beste beider Welten kombiniert. Das IoT erfordert Datenspeicherlösungen, die sowohl riesige Kapazitäten als auch höchste Flexibilität bieten. Unternehmen brauchen Zugang zu Speicheroptionen, die unvorstellbare Datenmengen verarbeiten können und gleichzeitig das Maß an Skalierbarkeit bieten, das erforderlich ist, um die Budgets nicht zu sprengen. Und hier kommt die Cloud-Integration ins Spiel: Sie eröffnet den Zugang zu einer Reihe von Speicheroptionen (z. B. Google Cloud, Amazon Web Servicesund Microsoft Azure, um nur einige zu nennen) und ermöglicht die ETL- und Migrationsprozesse, die erforderlich sind, um Daten von einem Ort zum anderen zu verschieben.

Datenanalyse

Selbst wenn Ihr Unternehmen beim Erfassen, Sichern und Speichern von IoT-Daten gute Arbeit leistet, sind diese Datenbestände ohne geeignete Datenanalysetools doch weitgehend wertlos. Viele Unternehmen ziehen es daher heute vor, Datenanalysetools von Drittanbietern zu mieten, statt sie selbst zu entwickeln. Dieses Modell der nutzungsbasierten Zahlung reduziert den Kostenaufwand und gewährt Nutzern gleichzeitig Zugriff auf neuste Datenanalysetechnologie.

Die Cloud-Integration gibt einen klaren Kurs vor, denn sie ermöglicht es Benutzern, ihre Daten erfolgreich aufzubereiten und dann von der Quelle zu den einschlägigen Analysetools zu migrieren. Nützlich ist auch die Vielseitigkeit, die mit der Cloud-Integration einhergeht: Nutzer können viele Datentypen nahtlos und innerhalb kürzester Zeit von einer Anwendung zu einer anderen verschieben. Das Ergebnis: mehr Business Intelligence, die zudem noch schneller zur Verfügung steht.

Data Integration

Zu den wichtigsten Funktionen, mit denen die Cloud-Integration Unternehmen bei der optimalen Nutzung ihrer IoT-Daten unterstützt, gehört die Fähigkeit, zahlreiche Datenströme zu kombinieren und zu konsolidieren. Dies ist vor allem angesichts der fortschreitenden Verbreitung von IoT-Geräten und der vielen verschiedenen Formate, in denen diese Geräte Daten erfassen und speichern, unverzichtbar. Die Cloud-Integration vereinfacht und automatisiert die Prozesse der Datenextraktion, Datenverarbeitung, Datenbereinigung und Datenmigration. Auf diese Weise können Unternehmen den hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand umgehen, der bei manuell implementierten oder selbstprogrammierten Integrationen anfällt.

IoT: belastbare Daten, in Echtzeit verfügbar

Das IoT stellt bereits jetzt mehr Daten zur Verfügung, als die Welt je gesehen hat. Organisationen und Unternehmen, die auf diese Daten angewiesen sind, verspricht das IoT mehr Erkenntnisse und Business Intelligence als je zuvor. Das bedeutet auch mehr Möglichkeiten, mit Benutzern, Kunden, Patienten, Spendern und Klienten in Kontakt zu treten.

Wer jedoch die durch das Internet der Dinge erzeugten Daten nutzen möchte, wird schnell feststellen, dass er um eine Cloud-Integration nicht herumkommt. Ob es nun darum geht, auf skalierbare Speicheroptionen zuzugreifen, Daten von einem Speicherort an einen anderen zu verschieben oder Datenschutz- und Sicherheitsrisiken im Blick zu behalten: Die Cloud macht die Integration von IoT-Daten schneller und zuverlässiger als je zuvor.

Die Talend Cloud Integration-Plattform bietet Anwendern die Möglichkeit, Daten aus beliebigen Quellen zu nutzen und sie in praktisch jede Anwendung, an jeden Speicherort und in jedes Analysetool zu übertragen. Mehr als 900 Konnektoren vereinfachen die Migration von Daten zwischen Anwendungen und gewährleisten die erforderliche Flexibilität, um in Sachen IoT ganz vorne mitzuspielen. . Laden Sie sich jetzt eine kostenlose Testversion der Talend Cloud Integration-Plattform herunter und nutzen Sie das volle Potenzial des Internets der Dinge.

Sind Sie bereit, mit Talend durchzustarten?